Entwöhnung vom Beatmungsgerät (Weaning)
Fortbildung zu Strategien, Kriterien und Herausforderungen des Weanings
Die Entwöhnung vom Beatmungsgerät – das sogenannte Weaning – gehört zu den anspruchsvollsten Prozessen in der Beatmungspflege.
Diese Fortbildung vermittelt ein tiefes Verständnis für die medizinischen, pflegerischen und therapeutischen Aspekte des Weaning-Prozesses und zeigt, wie Pflegefachkräfte diesen gezielt unterstützen können.
Neben der Theorie stehen praxisnahe Strategien und klinische Fallbeispiele im Mittelpunkt, die den Transfer in den Pflegealltag erleichtern.
Inhalte der Fortbildung
- Grundlagen und Definition des Weanings
- Weaning-Kategorien (einfach, schwierig, prolongiert)
- Erfolgsfaktoren und Einflussgrößen im Entwöhnungsprozess
- Protokollbasiertes Weaning: Kriterien, Parameter und Abläufe
- Spontanatmungsversuche (SBT) – Durchführung und Bewertung
- Frühzeitige Extubation und NIV als Weaning-Unterstützung
- Ursachen prolongierter Weaning-Verläufe (z. B. COPD, Adipositas, CIP/CIM)
- Bedeutung der interdisziplinären Zusammenarbeit (Pflege, Logopädie, Atmungstherapie)
- Praktische Fallbeispiele zur individuellen Weaning-Strategie
| Ort | Virtueller Klassenraum (via Zoom) |
| Termine |
04.02.2026 |
| Unterrichtsform | Online Präsenz via Zoom |
| Uhrzeit | 13:30 – 17:30 Uhr |
| Zertifikat | Nach erfolgreichem Abschluss erhalten die Teilnehmenden ein Zertifikat, welches im Umfang von 4 Stunden auf die gesetzlich geforderte Jahresfortbildungspflicht nach § 132l SGB V (Stand: 03.04.2023) von 16 Stunden angerechnet werden kann und ist bundesweit bei allen Kostenträgern und Prüfinstanzen anerkannt. |
| Kosten | 35,-€ pro Teilnehmer |
Ziele und Nutzen
Nach Abschluss der Fortbildung können die Teilnehmenden:
- den Weaning-Prozess strukturiert einschätzen und begleiten,
- Kriterien für Extubation und Dekanülierung sicher anwenden,
- Ursachen für Weaning-Versagen erkennen,
- und pflegerische Maßnahmen gezielt im interdisziplinären Kontext umsetzen.
Die Fortbildung vermittelt praxisrelevantes Wissen, stärkt die klinische Einschätzung und erhöht die Sicherheit im Umgang mit komplexen Weaning-Situationen.
Zertifikat und Anerkennung
Nach erfolgreichem Abschluss erhalten die Teilnehmenden ein Zertifikat über 4 Unterrichtsstunden, das anteilig auf die gesetzlich geforderte Jahresfortbildungspflicht (16 Stunden) nach § 132l SGB V (Stand: 03.04.2023) angerechnet werden kann.
Das Zertifikat ist bundesweit bei allen Kostenträgern und Prüfinstanzen anerkannt.
Jetzt teilnehmen
Diese Fortbildung bietet ein kompaktes, praxisorientiertes Update zum Weaning – mit aktuellem Leitlinienwissen und realen Fallbeispielen.
Jetzt anmelden und Expertise im Weaning-Management vertiefen.
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